Oberflächenbehandlungen

LASEK

Die LASEK Operation wurde erstmals 1998 vorgestellt. Im Gegensatz zur LASIK Operation wird nur die obere Deckschicht der Hornhaut (Epithel) mit Hilfe einer speziellen Flüssigkeit angelöst und vom Operateur vorsichtig zur Seite geschoben.

Nach der Laserbehandlung wird die obere Deckschicht wieder in die ursprüngliche Position zurückgebracht und in der Regel für drei bis vier Tage mit einer Verbandskontaktlinse geschützt.

Das Verfahren ist besonders geeignet für Patienten mit einer milden bis mittlelhohen Kurzsichtigkeit.

Epi LASIK

Bei der Epi-LASIK handelt es sich um eine Weiterentwicklung der LASEK-Operation. Im Gegensatz zur LASEK wird bei der Epi-LASIK das Epithel nicht manuell mit Alkohol gelöst, sondern mit einem speziellen Mikrokeratom schonend beiseite geschoben. Nach der Behandlung mit dem Excimer-Laser wird das Epithel dann wieder zurückgelegt und mit einer Verbandskontaktlinse geschützt.

Trans PRK/C-Ten

Die Trans PRK ist  eine hochmoderne, vollkommen berührungsfreie Korrektur von Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser, die besonders gut mit sehr schnellen Lasern durchgeführt werden kann. Dabei wird das Epithel, also die regenerierbare Oberfläche des Auges, mit dem Laser abgetragen.

Die Heilung dauert Oberflächenbehandlungen 2-4 Tage und der Anstieg der Sehschärfe ist langsamer als bei einer LASIK Operation.

Folgende Fehlsichtigkeiten können nach heutigem Kenntnisstand mit einer Oberflächenbehandlung korrigiert werden:

- Kurzsichtigkeit  0 bis -8 Dioptrien
- Weitsichtigkeit bis 3 Dioptrien
- Hornhautverkrümmung bis 5 Dioptrien

SMILE oder FLEX

SMILE, oder auch FLEX oder All-Femto-LASIK ReLEx, ist eine Methode zur Korrektur der Fehlsichtigkeit mit bisher relativ geringen weltweiten Behandlungszahlen (ca. 300.000 im Vergleich zu 35 Millionen LASIK Behandlungen). Bei dieser Methode wird mit einem Femtosekundenlaser  durch die Kombination von 2 Schnitten in unterschiedlichen Ebenen der Hornhaut und einem  Verbindungsschnitt eine linsenförmige Lamelle (Lentikel) geschaffen. Dieser Lentikel wird dann durch einen  kleinen Einschnitt an seiner Ober- und Unterseite innerhalb der Hornhaut vom Operateur  freipräpariert und anschließend aus dieser Eröffnung herausgezogen. Die Form des Lentikels wird so berechnet, dass sie die vorhandene Fehlsichtigkeit korrigieren soll. Dies geschieht den veröffentlichten Studienergebnissen zufolge mit einer recht guten Vorhersagbarkeit.

Der wesentliche und entscheidende Unterschied zur LASIK besteht darin, dass es aus technischen Gründen nicht möglich ist optische Fehler höherer Ordnung bei der Behandlung gezielt mit zu berücksichtigen. Das bedeutet, das weder eine wellenfrontgeführte Behandlung noch eine topographiegeführte Behandlung möglich ist. Beide Methoden sind aber seit mehr als 10 Jahren wesentlicher Bestandteil der Behandlung von Fehlsichtigkeit und haben, wie viele Studien belegen, die Ergebnisqualität noch einmal verbessert. Das Behandlungsspektrum der Smile ist kleiner als bei der LASIK Operation. So ist beispielsweise eine Korrektur der Weitsichtigkeit mittels Smile nicht möglich.

Auch eine eventuell notwendige Nachbehandlung ist mit einer Smile nicht möglich und müsste gegebenenfalls mit einem Excimer Laser erfolgen.

Aus den oben genannten Gründen und da es bei der Smile keine Langzeiterfahrungen gibt, führen wir dieses Verfahren derzeit nicht durch.

Folgende Fehlsichtigkeiten können nach heutigem Kenntnisstand mit der Smile korrigiert werden:

- Kurzsichtigkeit von -3 bis -10 Dioptrien
- Weitsichtigkeit nein
- Hornhautverkrümmung bis 5 Dioptrien